Herzlich Willkommen

auf der Seite der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt!

Seit Dezember 2015 gibt es das Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ zur Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Menschen, die helfen möchten, können sich dadurch im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes für die Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen einsetzen. Aber auch für Geflüchtete und Asylbegehrende, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, selbst besteht die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sonderprogramm zu leisten.

Mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt wurde eine Servicestelle aufgebaut, die kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen bei der Einführung und Umsetzung von BFD im Rahmen des Sonderprogramms berät und begleitet.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Servicestelle. Wir informieren Sie hier über unsere Beratungsangebote für kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen, über unsere Qualifizierungsangebote sowie Neuigkeiten im BFD mit Flüchtlingsbezug.


Neuigkeiten

Magdeburg, den 30.01.2019

BFD-Servicestelle in Sachsen Anhalt  informiert – Mitgliedsorganisationen der Auslandsgesellschaft  Sachsen-Anhalt e.V. diskutieren Chancen des Bundesfreiwilligendienstes in der Integrationsarbeit.

Das Team der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. informierte im Rahmen einer Informationsveranstaltung über die Möglichkeiten der Anerkennung als Einsatzstelle im Bundesfreiwilligendienst (BFD). Bisher engagierten  sich Mitgliedsorganisationen des einewelthaus Magdeburg im Rahmen des BFD-Sonderprogramms „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ (BFDmF).

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Am 24.-25.08.2018 organisierte die Servicestelle  für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eine Bildungsreise für nach Berlin.

Die zweitägige Veranstaltung ist der Jahreshöhepunkt im Qualifizierungsprogramm der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt. Zunächst stand der Besuch des Bundestages auf dem Programm. Bei einem Vortrag auf der Besucherbühne des Plenarsaals wurde Wissenswertes über die Aufgaben, die Arbeitsweise sowie die Zusammensetzung des Parlaments vermittelt. Anschließend hatte der SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby zum Gespräch eingeladen. In einem lockeren Austausch unterhielten sich die Freiwilligendienstleistenden mit ihm über seinen politischen Werdegang, seine Ziele und Visionen aber auch seine Rassismuserfahrungen.

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„Förderung von Engagementformaten mit Flüchtlingsbezug in Kita und Schule“ im Rathaus der Landeshauptstadt Magdeburg am 17.08.2018
Am 17.08.2018 führte die Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) in Kooperation mit der Freiwilligenagentur Magdeburg e.V. (FWA) eine Informationsveranstaltung zu unterschiedlichen Engagementformen in Kindertageseinrichtungen und Schulen durch. Ziel war es, Mitarbeitende von Grundschulen und Kindertagesstätten über die verschiedenen Möglichkeiten der haupt- und ehrenamtlichen Unterstützung für Geflüchtete zu informieren und gemeinsam zu diskutieren.

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Sehr großes Interesse am BFD-Zukunftstag

Am 27.06.2018 organisierte die BFD-Servicestelle eine Informationsveranstaltung, bei der sich alles um die Themen persönliche Zukunft für Bundesfreiwilligendienstleistende sowie individuelle Perspektiven nach dem BFD drehte. Der Zukunftstag fand am Vormittag in der Theatrale über dem WELCOME-Treff in Halle (Saale) statt.

Der Zukunftstag lud dazu ein, sich mit der eigenen Zukunft nach Beendigung des Bundesfreiwilligendienstes in Deutschland zu beschäftigen. Vielfältige Unterstützungsangebote wurden durch eine Vielzahl an Ansprechpersonen präsentiert. Die Bedingungen und Voraussetzungen für eine Berufsausbildung, ein Studium oder eine individuelle Weiterbildung konnten dabei persönlich besprochen werden.

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Portrait einer BFD’lerin auf UNHCR Homepage

Im Mai 2018 erschien ein schönes Portrait einer Bundesfreiwilligen aus Halle auf der Homepage von UNHCR Deutschland. Ein  berührender Artikel der stellvertretend für viele Freiwillige im Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ steht.:

Zum Artikel:

http://www.unhcr.org/dach/de/23034-freiwillig-in-halle.html


Fachpolitisches Gespräch zum BFDmF

Am 25.08.2017 fand in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin ein Fachpolitisches Gespräch zum Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) statt. Gemeinsam mit Susi Möbbeck, Staastsekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Heiko Geue, Leiter der Abteilung Engagementpolitik im BMFSFJ, Willi Brase, Mitglied des Bundestages, MdB und Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement, Vertreterinnen und Vertretern der Servicestelle für den BFDmF Sachsen-Anhalt, Einsatzstellenvertreter*innen und Bundesfreiwilligen im BFDmF wurden Erfahrungen  und  Wirkungen  des Sonderprogramms vorgestellt  und Perspektiven zur Weiterentwicklung des BFDmF diskutiert. Eine Filmdokumentation fasst die Veranstaltung zusammen.

Filmdokumentation des Fachpolitischen Gespräches zum BFDmF am 25.08.2017 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt:

Die Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt hat im August 2017 ein Perspektivpapier erarbeitet, dass sich aus den positiven Erfahrungen mit dem Sonderprogramm speist und Empfehlungen für eine Weiterführung des Sonderprogramms beinhaltet.

Perspektivpapier zum Download (450 KB):

Perspektivpapier der Servicestelle zum BFDmF Aug 2017

Foto: Fachpolitisches Gespräch in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund vom 25.08.2017
25.08.2017


Einblicke in die politische und kulturelle Vielfalt Berlin´s
Ein Kurzbericht zur Bildungsreise in die Bundeshauptstadt vom 25.-26.08.2017

Am vergangenen Wochenende fand das standortübergreifende Qualifizierungsangebot der BFD-Servicestelle mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt statt. Im Rahmen einer Bildungsreise besuchten Bundesfreiwilligendienstleistende, Einsatzstellenvertreter*innen sowie Programmverantwortliche im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) an zwei Tagen verschiedene politische und kulturelle Stationen in der Bundeshauptstadt Berlin.

Zu Beginn des Besuches in der Hauptstadt stand ein fachpolitisches Gespräch in der sachsen-anhaltinischen Landesvertretung beim Bund auf dem Programm. Bei der Podiumsveranstaltung wurden mit dem Leiter der Abteilung Engagementpolitik im Bundesfamilienministerium, Dr. Heiko Geue, der Staatsekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck sowie dem Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement und Mitglied des Bundestages, Willi Brase, bisherige Ergebnisse und Wirkungen des Bundesfreiwilligendiestes mit Flüchtlingsbezug diskutiert. Die Bundesfreiwilligendienstleistenden erhielten die Chance, Fragen an Programmverantwortliche zu stellen.

In Hinblick auf das mögliche Ende des BFD-Sonderprogramms in 2018 präsentierten Michael Marquardt und  Christine Sattler von der BFD-Servicestelle Sachsen-Anhalt Ergebnisse der anderthalbjährigen Arbeit der Servicestelle und verwiesen in ihrem Vortrag auf positive Elemente des BFD-Sonderprogramms zur Stärkung der lokalen Willkommenskultur. Eine mögliche Übertragung einzelner Aspekte des Sonderprogramms auf den Regel-BFD wurde anschließend mit Vertreter*innen von Politik und Verwaltung diskutiert. Eine Portraitausstellung von Bundesfreiwilligendienstleistenden über die unterschiedlichen Motivationen im Sonderprogramm bildete den visuellen Rahmen der Veranstaltung.

Nach dem Besuch in der Landesvertretung lernten die Teilnehmenden bei einem Stadtteilspaziergang durch den Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain an verschiedenen Beispielen, wie interkulturelle Vielfalt vor Ort gelebt werden kann. Angefangen beim „Heimatmuseum“ über kulturelle und soziale Stadtteilinstitutionen und dem Besuch einer Moschee, bis zum abschließenden gemeinsamen Abendessen in einer türkischen Stadtteilkantine.

Am Abend konnten die Teilnehmenden dann das kulturelle Nachtleben in Eigenregie erkunden, bevor am Samstagvormittag zum Abschluss der gemeinsamen Qualifizierungsreise das Reichstagsgebäude besichtigt wurde. Hier konnten die Bundesfreiwilligendienstleistenden einen guten Einblick in die vielfältige politische Geschichte des Gebäudes sowie die Arbeit des bundesdeutschen Parlaments bekommen.

„Insgesamt bildet diese zweitägige Bildungsreise das Jahreshighlight unseres Qualifizierungsangebotes für Freiwilligendienstleistende im BFD-Sonderprogramm. Uns war die Mischung aus fachlichen, politischen und kulturellen Aspekten besonders wichtig“ sagt Marcel Krumbholz (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. / Leitungsteam BFD-Servicestelle), der die Berlinreise mitorganisierte.

Die Qualifizierungsreise vermittelte den Teilnehmenden einerseits einen Einblick in den Arbeitsalltag von Politik und Verwaltung, andererseits war sie auch Ausdruck der Wertschätzung für ein Jahr engagierter Freiwilligenarbeit.

 


 

Pressegespräch „Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ am 20.04.2017

Am heutigen Donnerstag veranstaltete das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (MASI) in Zusammenarbeit mit der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt sowie Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände ein Pressegespräch zur aktuellen

Situation der besonderen Form des bürgerschaftlichen Engagements.

Neben den hauptamtlichen Vertreter/innen der Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienst (BFD) waren vor allem Friewilligendienstleistende mit Flucht-und Migrationshintergrund vor Ort um von ihren Erfahrungen und Eindrücken eines gemeinwohlorientierten Engagements zu berichten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) Michael Marquardt, verdeutlichte dieser die Motivation der im Trägerverbund agierenden Partner, eine Servicestelle zur Beratung und Qualifizierung von Einsatzstellen und deren Verantwortlichen in Sachsen-Anhalt zu implementieren.

Im weiteren Verlauf erläuterte die Staatssekretärin Susi Möbbeck die Intention des Landes Sachsen-Anhalt für die Förderung einer Beratungsstelle für kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen.

Christine Sattler (Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.) zeigte erste Ergebnisse der anderthalbjährigen Arbeit der Servicestelle und verwies auf die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeitsfelder dieses Engagementbereiches. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Portraitfilm aus dem Jahre 2016 der den Freiwilligendienstleistenden Achmad in seiner Tätigkeit im Welcome-Treff Halle zeigt.

Im Anschluss an diese Präsentation hatten die anwesenden Medienvertreter/innen und weitere Gäste die Möglichkeit mit verschiedenen Bundesfreiwilligendienstleistenden direkt ins Gespräch zu kommen und über sich über erste Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen der Tätigkeiten auszutauschen.

 

 

 

Medienlinks:

Beitrag beim MDR

Beitrag des Magdeburger Regionalfernsehens

Beitrag in der Magdeburger Volksstimme vom 21.04.2017

 

 

 

 

 

Deutscher EngagementTag in Berlin

Am 03. und 04.11.2016 fand der Deutsche EngagementTag in Berlin statt. Olaf Ebert (Vorstandvorsitzender der LAGFA Sachsen-Anhalt) und Yakha Khalimova (Bundesfreiwillige aus Halle) sprachen im Eröffnungspodium mit Bundesministerin Manuela Schwesig zum Thema „Mitgestalten, teilhaben, Verantwortung übernehmen —  der Stellenwert von Bürgerschaftlichem Engagement in unserer Einwanderungsgesellschaft“ unter anderem

Fotos: BAFzA/Herbert Jennerich

über den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug.

Die Dokumentation des Deutschen Engagementtages 2016 wurde nun veröffentlicht. Sie  finden die Dokumentation hier zum download:

Download Dokumentation des Deutschen Engagementtages