„Die Tafeln leben und leisten Integration. Ca. 25% unserer Tafelkunden haben einen Migrationshintergrund. Bei uns ist Jeder willkommen, der Andere respektiert. Wir helfen allen Bedürftigen, egal welcher Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Geschlecht." (mehr …)

„Das BFD-Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug hat uns als jungen Verein die Möglichkeit geboten, unser Ziel, für die "Integration Geflüchteter mit Geflüchteten" zu arbeiten, umzusetzen. Mit Hilfe der BFDler konnten wir Projekte realisieren, die einen Brückenschlag zwischen Deutschen und Geflüchteten bedeuteten.“
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“Das BFD-Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug ermöglicht den Kindern unserer Flüchtlingsunterkunft die Teilnahme an einem Freizeit- und Kulturprogramm, bei dem sie die Stadt Halle erkunden und dabei unsere Sprache lernen können.“
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"Das BFD-Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug hilft unserer Ökumenische Initiative ZEITPATEN, ihre Angebote zur Integration von Geflüchteten und Migranten kontinuierlich fortzusetzen. Durch den Einsatz von Bundesfreiwilligen werden die ehrenamtlichen Mitarbeiterinnern und Mitarbeiter zuverlässig unterstützt." Mechthild Lattdorf, Pfarrerin der evangelischen Luthergemeinde Halle

Aus eigener Erfahrung weiß Melad, dass das Ankommen in Deutschland ohne Hilfe nicht leicht ist.  Melad möchte seine eigenen Erfahrungen nutzen,  um Anderen bei der Orientierung zu helfen. (mehr …)

Robert leitet ein wöchentlich stattfindendes Kunststudio, bei dem Geflüchtete herzlich willkommen sind und unterstützt die Teilnehmenden bei gestalterischen und kreativen Aktivitäten. (mehr …)

Mohamad vermisst viele Sachen aus seinem Heimatland: seine Familie, seine Freunde, sein kleines Dorf. Gleichzeitig fühlt er sich aber sehr wohl in Halle, wo er seit einem Jahr lebt. (mehr …)

Mohammad hat sich für einen Bundesfreiwilligendienst entschieden, weil er neuen Geflüchteten helfen möchte. Er weiß, wie hilflos und unsicher man sich am Anfang fühlt. (mehr …)

Regina lebt schon viele Jahre in Deutschland. Hier fühlt sie sich sehr wohl und ist angekommen. (mehr …)

Maria engagiert sich in einem Familienzentrum in Halle/Saale. Während dort Sprachkurse für Geflüchtete angeboten werden, kümmert sie sich um die Kinder. (mehr …)

Bei ihrem Bundesfreiwilligendienst in einem Familienzentrum in Halle/Saale hat Simone viele neue Erfahrungen gesammelt. (mehr …)

Rashad kam als einer der ersten Gästen zur Weihnachtszeit 2015 in das Willkommens-Café in Halle/ Saale, wo er jetzt  einen Freiwilligendienst leistet. (mehr …)

Elizabeth ist ein sehr neugieriger Mensch. Als in ihrer Heimatstadt Halle/Saale viele Geflüchtete ankamen, wollte sie diese Menschen näher kennen lernen. (mehr …)

In seiner Heimat hat Dine viele Jahre als Krankenpfleger gearbeitet. Er unterstützte Hilfsorganisationen und war in vielen Gegenden Afrikas unterwegs. (mehr …)

Angelika arbeitet in einer Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge in Halle /Saale. Besonders das Unterrichten liegt ihr am Herzen. (mehr …)

In seiner Heimat war die Musik seine große Leidenschaft. Abdoul ist sehr glücklich, dass er auch hier eine Beschäftigung gefunden hat, bei der er auch kreativ sein kann. (mehr …)

Herzlich Willkommen

auf der Seite der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt!

Seit Dezember 2015 gibt es das Sonderprogramm „Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ zur Unterstützung der ehrenamtlichen Flüchtlingshilfe. Menschen, die helfen möchten, können sich dadurch im Rahmen eines Bundesfreiwilligendienstes für die Betreuung und Begleitung von Flüchtlingen einsetzen. Aber auch für Geflüchtete und Asylbegehrende, bei denen ein rechtmäßiger und dauerhafter Aufenthalt zu erwarten ist, selbst besteht die Möglichkeit, einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) im Sonderprogramm zu leisten.

Mit Unterstützung des Landes Sachsen-Anhalt wurde eine Servicestelle aufgebaut, die kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen bei der Einführung und Umsetzung von BFD im Rahmen des Sonderprogramms berät und begleitet.

Auf dieser Seite erfahren Sie mehr über die Servicestelle. Wir informieren Sie hier über unsere Beratungsangebote für kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen, über unsere Qualifizierungsangebote sowie Neuigkeiten im BFD mit Flüchtlingsbezug.


 

Neuigkeiten

 

Am 25.08.2017 fand in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt in Berlin ein Fachpolitisches Gespräch zum Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) statt. Gemeinsam mit Susi Möbbeck, Staastsekretärin des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Heiko Geue, Leiter der Abteilung Engagementpolitik im BMFSFJ, Willi Brase, Mitglied des Bundestages, MdB und Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement, Vertreterinnen und Vertretern der Servicestelle für den BFDmF Sachsen-Anhalt, Einsatzstellenvertreter*innen und Bundesfreiwilligen im BFDmF wurden Erfahrungen  und  Wirkungen  des Sonderprogramms vorgestellt  und Perspektiven zur Weiterentwicklung des BFDmF diskutiert. Eine Filmdokumentation fasst die Veranstaltung zusammen.

Filmdokumentation des Fachpolitischen Gespräches zum BFDmF am 25.08.2017 in der Landesvertretung Sachsen-Anhalt:

Die Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst (BFD) mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt hat im August 2017 ein Perspektivpapier erarbeitet, dass sich aus den positiven Erfahrungen mit dem Sonderprogramm speist und Empfehlungen für eine Weiterführung des Sonderprogramms beinhaltet.

Perspektivpapier zum Download (450 KB):

Perspektivpapier der Servicestelle zum BFDmF Aug 2017

Foto: Fachpolitisches Gespräch in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund vom 25.08.2017
25.08.2017

 

Einblicke in die politische und kulturelle Vielfalt Berlin´s
Ein Kurzbericht zur Bildungsreise in die Bundeshauptstadt vom 25.-26.08.2017

Am vergangenen Wochenende fand das standortübergreifende Qualifizierungsangebot der BFD-Servicestelle mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt statt. Im Rahmen einer Bildungsreise besuchten Bundesfreiwilligendienstleistende, Einsatzstellenvertreter*innen sowie Programmverantwortliche im Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug (BFDmF) an zwei Tagen verschiedene politische und kulturelle Stationen in der Bundeshauptstadt Berlin.

Zu Beginn des Besuches in der Hauptstadt stand ein fachpolitisches Gespräch in der sachsen-anhaltinischen Landesvertretung beim Bund auf dem Programm. Bei der Podiumsveranstaltung wurden mit dem Leiter der Abteilung Engagementpolitik im Bundesfamilienministerium, Dr. Heiko Geue, der Staatsekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration
des Landes Sachsen-Anhalt, Susi Möbbeck sowie dem Vorsitzender des Unterausschusses Bürgerschaftliches Engagement und Mitglied des Bundestages, Willi Brase, bisherige Ergebnisse und Wirkungen des Bundesfreiwilligendiestes mit Flüchtlingsbezug diskutiert. Die Bundesfreiwilligendienstleistenden erhielten die Chance, Fragen an Programmverantwortliche zu stellen.

In Hinblick auf das mögliche Ende des BFD-Sonderprogramms in 2018 präsentierten Michael Marquardt und  Christine Sattler von der BFD-Servicestelle Sachsen-Anhalt Ergebnisse der anderthalbjährigen Arbeit der Servicestelle und verwiesen in ihrem Vortrag auf positive Elemente des BFD-Sonderprogramms zur Stärkung der lokalen Willkommenskultur. Eine mögliche Übertragung einzelner Aspekte des Sonderprogramms auf den Regel-BFD wurde anschließend mit Vertreter*innen von Politik und Verwaltung diskutiert. Eine Portraitausstellung von Bundesfreiwilligendienstleistenden über die unterschiedlichen Motivationen im Sonderprogramm bildete den visuellen Rahmen der Veranstaltung.

Nach dem Besuch in der Landesvertretung lernten die Teilnehmenden bei einem Stadtteilspaziergang durch den Bezirk Kreuzberg-Friedrichshain an verschiedenen Beispielen, wie interkulturelle Vielfalt vor Ort gelebt werden kann. Angefangen beim „Heimatmuseum“ über kulturelle und soziale Stadtteilinstitutionen und dem Besuch einer Moschee, bis zum abschließenden gemeinsamen Abendessen in einer türkischen Stadtteilkantine.

Am Abend konnten die Teilnehmenden dann das kulturelle Nachtleben in Eigenregie erkunden, bevor am Samstagvormittag zum Abschluss der gemeinsamen Qualifizierungsreise das Reichstagsgebäude besichtigt wurde. Hier konnten die Bundesfreiwilligendienstleistenden einen guten Einblick in die vielfältige politische Geschichte des Gebäudes sowie die Arbeit des bundesdeutschen Parlaments bekommen.

„Insgesamt bildet diese zweitägige Bildungsreise das Jahreshighlight unseres Qualifizierungsangebotes für Freiwilligendienstleistende im BFD-Sonderprogramm. Uns war die Mischung aus fachlichen, politischen und kulturellen Aspekten besonders wichtig“ sagt Marcel Krumbholz (Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. / Leitungsteam BFD-Servicestelle), der die Berlinreise mitorganisierte.

Die Qualifizierungsreise vermittelte den Teilnehmenden einerseits einen Einblick in den Arbeitsalltag von Politik und Verwaltung, andererseits war sie auch Ausdruck der Wertschätzung für ein Jahr engagierter Freiwilligenarbeit.

 

 

 

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Pressegespräch „Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug“ am 20.04.2017

Am heutigen Donnerstag veranstaltete das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (MASI) in Zusammenarbeit mit der Servicestelle für den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug in Sachsen-Anhalt sowie Vertreter*innen der Wohlfahrtsverbände ein Pressegespräch zur aktuellen

Situation der besonderen Form des bürgerschaftlichen Engagements.

Neben den hauptamtlichen Vertreter/innen der Einsatzstellen des Bundesfreiwilligendienst (BFD) waren vor allem Friewilligendienstleistende mit Flucht-und Migrationshintergrund vor Ort um von ihren Erfahrungen und Eindrücken eines gemeinwohlorientierten Engagements zu berichten.

Nach einer kurzen Begrüßung durch den Geschäftsführer der Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. (AGSA) Michael Marquardt, verdeutlichte dieser die Motivation der im Trägerverbund agierenden Partner, eine Servicestelle zur Beratung und Qualifizierung von Einsatzstellen und deren Verantwortlichen in Sachsen-Anhalt zu implementieren.

Im weiteren Verlauf erläuterte die Staatssekretärin Susi Möbbeck die Intention des Landes Sachsen-Anhalt für die Förderung einer Beratungsstelle für kommunale und nicht-verbandsgebundene Einsatzstellen.

Christine Sattler (Freiwilligen-Agentur Halle-Saalkreis e.V.) zeigte erste Ergebnisse der anderthalbjährigen Arbeit der Servicestelle und verwies auf die unterschiedlichen Aufgaben und Tätigkeitsfelder dieses Engagementbereiches. Abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Portraitfilm aus dem Jahre 2016 der den Freiwilligendienstleistenden Achmad in seiner Tätigkeit im Welcome-Treff Halle zeigt.

Im Anschluss an diese Präsentation hatten die anwesenden Medienvertreter/innen und weitere Gäste die Möglichkeit mit verschiedenen Bundesfreiwilligendienstleistenden direkt ins Gespräch zu kommen und über sich über erste Erfahrungen, Herausforderungen und Chancen der Tätigkeiten auszutauschen.

 

 

 

Medienlinks:

Beitrag beim MDR

Beitrag des Magdeburger Regionalfernsehens

Beitrag in der Magdeburger Volksstimme vom 21.04.2017

 

 

 

 

 

Deutscher EngagementTag in Berlin

Am 03. und 04.11.2016 fand der Deutsche EngagementTag in Berlin statt. Olaf Ebert (Vorstandvorsitzender der LAGFA Sachsen-Anhalt) und Yakha Khalimova (Bundesfreiwillige aus Halle) sprachen im Eröffnungspodium mit Bundesministerin Manuela Schwesig zum Thema „Mitgestalten, teilhaben, Verantwortung übernehmen —  der Stellenwert von Bürgerschaftlichem Engagement in unserer Einwanderungsgesellschaft“ unter anderem

Fotos: BAFzA/Herbert Jennerich

über den Bundesfreiwilligendienst mit Flüchtlingsbezug.

Die Dokumentation des Deutschen Engagementtages 2016 wurde nun veröffentlicht. Sie  finden die Dokumentation hier zum download:

Download Dokumentation des Deutschen Engagementtages